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Niedrigwasser im Ohr: Was Tinnitus mit schlechtem Hören zu tun hat.

Veröffentlicht am: 11. Oktober 2019

Ohrgeräusche können uns den Tag verderben: Das fiese Rauschen oder Piepsen bringt uns aus der Ruhe und lässt keine richtige Entspannung zu. Warum der akustische Plagegeist häufig zusammen mit einem Hörverlust auftaucht, erklären wir mit einem verblüffenden Beispiel.

Störgeräusch mit Schreckpotenzial

Ohrgeräusche können vielfältig in Erscheinung treten. Beim einen pfeift es schrill, der Nächste hört ein nervendes Rauschen. Eines jedoch haben alle Ohrgeräusch-Arten gemeinsam: Sie nerven gewaltig. Manch einen macht Tinnitus unsicher: Warum habe ich ein Geräusch im Ohr? Ist irgendetwas nicht in Ordnung?

Zum Glück hat ein Tinnitus in den allermeisten Fällen nichts körperlich bedrohliches als Ursache. In den meisten Fällen taucht der Tinnitus mit zunehmendem Lebensalter auf. Und das bringt uns auf eine Fährte, der wir nachgehen wollen. Aber zunächst zu etwas ganz anderem:

Da ragt ein Fahrrad aus dem See!

Der Sommer 2019 war gekennzeichnet von großer Dürre und Wassermangel. Wochenlang regnete es in vielen Gegenden Deutschlands nicht. Das führte zu immer niedrigeren Pegeln in den Flüssen und Seen des Landes.

In einigen Seen war der Wasserpegel so niedrig, dass plötzlich lange verschwunden geglaubte Dinge wieder ans Tageslicht kamen. Hier ragte plötzlich ein altes Fahrrad aus dem Wasser, dort ein kleiner Fels, und es sollen sogar ganze versunkene Autos wieder zum Vorschein gekommen sein.

Tinnitus lässt sich mit so einem versunkenen Auto vergleichen, und der Wasserpegel ist vergleichbar mit unserem Hörvermögen: Ist der Pegel hoch, liegt das Auto unter Wasser und ist deshalb unsichtbar. Ähnlich im Ohr: Ist das Hörvermögen gut, bleiben Ohrgeräusche unhörbar.

Wenn der Pegel im Ohr sinkt

Jeder Mensch hat Ohrgeräusche. So ist zum Beispiel das Blut, das in den Adern pulsiert, hörbar, wenn wir uns in absoluter Stille befinden. Aber auch andere Grundgeräusche, sozusagen die natürlichen Betriebsgeräusche des Ohres. Da es in unserer Welt selten absolute Stille gibt, nehmen wir diese Ohrgeräusche nicht wahr. Bereits das Rascheln eines Pullovers oder die Atemgeräusche reichen aus, um das Pfeifen oder Rauschen im Ohr zu überdecken.

Lässt nun das Hörvermögen nach, sinkt „der Wasserpegel“, und die bisher überdeckten Ohrgeräusche dringen plötzlich in unser Bewusstsein. Das ist der Grund, warum eine beginnende Schwerhörigkeit sehr häufig von einem Ohrgeräusch begleitet wird. Je ruhiger die Umgebung ist, desto lauter ist der Tinnitus.

Die Lösung ist einfach

Die Abhilfe für dieses Problem ist ganz einfach: Sobald das normale Hörvermögen wieder hergestellt ist, verschwindet der Tinnitus. Die Lösung ist deshalb: einfach regelmäßig Hörgeräte tragen. Die Akustik der Hörgeräte macht nicht nur die Umgebung wieder deutlich hörbar, sondern lässt den nervigen Tinnitus auch wieder unter der akustischen Wasseroberfläche verschwinden.

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